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Ich: ... bin Beamter, Oberstudienrat i. R. - verheiratet mit
erwachsenen Kindern außer Haus.
Und ich bin ein leidlich erfolgreicher model-Fotograf!
Das Hobby Fotografie hat sich in einer Zeit entwickelt, in der
ich mit meiner damaligen Familie in einer Land-Kommune lebte. Die
ersten ohne weiteren Aufwand erknipsten Beauty-Fotos ergaben sich
dort auf ganz natürliche Weise durch eben das: "Ich brauch ein Foto
von mir für ... (folgt der Name des Ehemannes oder Freundes). Ich
zieh mir mal was Hübsches an und wir machen das im Garten. Ok?"
"Ok!"
Der Zeitgeist hatte DAGEGEN auch nichts dagegen.
Und indem die Fotos ganz hübsch gerieten, folgte der Versuch,
nun mal gezielt "hübsche Fotos" von jener Mitbewohnerin zu machen.
Und da die meisten Frauen ja ein bisschen eitel sind, sich
jedenfalls gerne in ein hübsches Licht gesetzt sehen, wurden die
Fotos alsbald auch um ein vorläufig Winziges frivoler- nach wie vor
nur "für den Hausgebrauch!"
Der nächste Schritt war dann die Freundin der Mitbewohnerin:
"Du, die sind ja hübsch geworden! Könntest Du mich wohl auch
mal.....?" Ja, konnte ich!
Inzwischen hatte ich mir auf dem riesigen Dachboden des
Gutshauses neben der Dunkelkammer (in so was hat man früher noch
seine Fotos selbst entwickeln können, mit allerhand Chemie,
Weichzeichner-Filtern und anderem Verschönerungsspielzeug) eine
Studio-Ecke eingerichtet mit 5 Kilowatt Xenon-Licht
(Tageslichtfarbe) und allerhand
charmanten Sachen - Truhen, Korbsessel, bäuerischen Gegenständen -
die man auf einem alten Bauernboden eben so findet.
Und das war's dann schon. In der Folgezeit kamen immer mehr
freundlich gestimmte weibliche Wesen zwischen 17 und 32, 2
"Altersausreißer" von 42 und 58, die gerne auch mal "solche
Fotos von sich" hätten - natürlich immer nur "für meinen Freund/
Mann zum Geburtstag" oder ähnlich.....
Das ist schon die ganze Geschichte.
Es folgten gelegentliche Teilnahme an Ausstellungen! Und einigen
Agenturen habe ich mit Sedcards zugearbeitet, die
einigen Modellen auch zu teils regelmäßigen und recht lukrativen Aufträgen verhalfen.
Sed-Cards heute beinhalten das volle Copyright für das jeweilige
model!
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- Und so läuft es ab:
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- In der Regel gibt es vor dem shooting eine informative
Absprache über die Art der Fotos und häufig auch über die
Motivation des Modells!
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- Klar ist nur (für alles andere geht man, wie gesagt, zum
Familienfotografen):
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- Die Sujets (von den o. g. Sonderfällen abgesehen) sind...
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- - "Beauty"
- und
- - ästhetischer "Akt"
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- damals oft gewünscht: im Stile des berühmten
Mädchen-Fotografen David Hamilton, der da gerade en vogue
war, und auch im Stile von Alberto Vargas, dem berühmten
Pinup-Zeichner des
Playboy in den 60-er und 70-er Jahren.
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- Und selbstverständlich ist keines der Fotos
auch nur ansatzweise pornografisch. Immer ist das Ziel eine
saubere, ästhetische, "schöne" und eben erotische Darstellung
des jeweiligen Modells.
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Alle Fotos sind grundsätzlich also vorzeigbar,
die Auswahl derer, denen man sie zeigt, ist dann natürlich eine
andere Sache.....
;-)
Nach der immer vorhergehenden Absprache über
die Art der Fotos
folgt meist eine gemeinsame Beratung über geeignete
Kleidung, Wäsche, Accessoirs usw...
Dann gibt es den schriftlichen Vertrag über
die Verwendung der Bilder, Copyright usw.
Zum Termin erscheinen alle models mit einer Reisetasche
voller schöner Dinge (Kleider, Röcke, Blusen, Tops, Hüte,
Tücher, Gürtel, Strümpfe, Sandaletten, Pumps, Stiefel, *****,
Accessoirs und natürlich jede Menge hübscher Dessous)! Einiges
an Garderobe ist auch im Studio vorhanden!
Wichtig zu erwähnen: Damals wie heute war der Zeitgeist
diesem VERLAUF des Unterfangens nicht gerade von
vornherein gewogen: damals, wenige Jahre nach der 68-er-Revolte,
geriet man schnell in den sehr
politischen Verdacht, dem "Objektcharakter
der Frau in der kapitalistischen Konsumgesellschaft"
Vorschub zu leisten!
Zeitlos in unserem Kulturkreis sind natürlich bei einigen
noch die Folgen von 2000 Jahren speziell christlicher und
weihrauch-rhetorisch verbrämter Sexual- und besonders
Frauen-Feindlichkeit, die jedes weiblich-erotische Selbst-bewusstsein angstbesetzt als sündiges Teufelswerk
diskriminieren.
Inzwischen gibt es die MeToo-Bewegung, die
berechtigterweise
alle nur denkbaren Unappetitlichkeiten gegenüber Frauen zu ihrem
Thema macht.
Darüber hinaus aber hat sich
- völlig anders als in anderen europäischen Ländern - besonders
in Deutschland (und übrigens auch den USA) eine Art
Hysterisierung des Weiblichen
entwickelt, in der zumindest die Angepassten, die
weniger Selbstbewussten oder die mit dem Zeitgeist Mitlaufenden
sich nicht mehr trauen, zu ihrer natürlichen Weiblichkeit und zu
ihrer weiblich-erotischen Ausstrahlung zu stehen und zu ihrer
Freude ebendaran!
Allen aber, die sich in Denken und Empfinden ihre
Natürlichkeit bewahrt haben und mit Selbstbewusstsein, Stolz und
Freude an sich selbst mal "solche" Fotos von sich haben wollen,
ist diese Seite gewidmet:
Hier ohne Anspruch auf Kunst, nur als informative Mutmacher-
und Demo-Seite!
Wer sich trotzdem alleine noch unsicher fühlt, darf nach
Absprache gerne eine Begleitung mitbringen, die nur die Auflage
hat, nicht zwischen den Scheinwerfern herumzustolpern und sich
auch sonst nicht ins Procedere einzumischen!
Anfragen an: studio999@gmx.de
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